Sophia Schreib

Politologin M.A.

PR-Referentin

Seit wann leben Sie schon in Neubiberg?

Seit 1987. Ich bin in Neubiberg aufgewachsen. Hier leben meine Familie und meine Freunde. Ich war Kindergartenkind im Kindergarten St. Christophorus am Kiem-Pauli-Weg/Lena-Christ-Straße, habe die Grundschule am Rathausplatz besucht und später das Neubiberger Gymnasium. Witzigerweise war unser FWNU-Mitglied Elisabeth Stettmeier damals meine Grundschule-Rektorin und unser FWNU-Kandidat Gerhard Dittmann war nicht nur unser Nachbar, sondern auch mein ehemaliger Konrektor am Gymnasium. Nach meinen Abitur 2004 bin ich in die Stadt gezogen und 2017 nach Neubiberg zurückgekehrt. Heute habe ich selbst zwei Kinder und treffe viele bekannte Gesichter im Kindergarten, am Spielplatz, in der Eisdiele oder im Ferienprogramm wieder.

Wann und warum sind Sie der FW.N@U beigetreten?

2008. Mein Vater Günter Heyland hat die Gruppierung Freie Wähler für Neubiberg und Unterbiberg im Frühjahr 2008 in kleinem Kreis gegründet und konnte innerhalb der vorgegebenen Frist genügend Unterstützerunterschriften sammeln, um auch gleich als Bürgermeisterkandidat der FWNU antreten zu dürfen. Natürlich haben wir ihn von Anfang an nach Kräften unterstützt - und uns mit ihm über seine Wahlerfolge 2008 und 2014 gefreut! Das hat unglaublich viel Energie freigesetzt. Als Lokalredakteurin war Kommunalpolitik ohnehin mein Steckenpferd, doch auch persönlich so nah an einer Wahl dabei, war tatsächlich etwas Besonderes. Als die FWNU 2009 erstmals für den Gemeinderat kandierten, habe ich (wie auch bei der Wahl 2014) in München gelebt und Politikwissenschaften studiert, deshalb konnte ich nicht auf die Liste gehen. Aber mein Bruder Maximilian wurde 2009 in den Gemeinderat gewählt und hat diese Aufgabe sehr gerne übernommen. Für 2020 stelle ich mich nun für den Gemeinderat zur Wahl und bin gespannt, wohin die Reise geht.

Was mögen Sie so gerne an Ihrer Heimatgemeinde?

Meine Familie hat immer gerne in Neubiberg gelebt. Wir hatten viele Kontakte und haben die vielfältigen Angebote genutzt (Sportvereine, Ferienprogramm, Gottesdienste, Veranstaltungen und Feste). Als Kind habe ich vor allem das Straßenfest und den Kinderfasching im Untergeschoss des Haus' für Weiterbildung geliebt. Aber auch die Bücherei und den Schopenhauer Wald. Wenn ich diese Plätze heute mit meinen Kindern aufsuche, treffe ich dort teilweise noch auf dieselben lieben Menschen wie damals. Das finde ich sehr schön.

Was wollen Sie in der Gemeinde und für die Gemeinde bewegen?

In unserer Gemeinde gibt es aktuell zu viel Streit, vor allem in den politischen Gremien. Ich empfinde das als einen unnötig großen Ressourcen- und Energieverschleiß für alle Beteiligten. Natürlich möchte jeder das Beste für Neubiberg, trotzdem sollten wir uns klarmachen: Wir sind nicht der Nabel der Welt. Unser Ziel sollte es sein, dass es gut läuft, dass keine Bevölkerungsgruppe in unserer Gemeinde aus taktischen oder sonstigen Gründen gegen eine andere ausgespielt wird - und dass sich alle Beteiligten nach einer Abstimmung noch in die Augen schauen können. Hier hoffe ich auf einen echten positiven Umschwung durch die Wahl 2020. Ein besonderes Anliegen ist mir das Bürgerzentrum 2022. Damit ließen sich viele Probleme (zu wenig Platz für die Verwaltung, zu wenige Parkplätze für Bürger, Geschäftsleute und Senioren, fehlender Sportplatz an der Grundschule) auf einen Satz lösen. Und wir könnten unsere Ortsmitte, den Rathausvorplatz, attraktiver gestalten und einen echten Platz der Begegnung schaffen: begrünt, mit Sitzbänken und evtl. einem kleinen Spielplatz für Kinder. Dass das Projekt nicht beerdigt wird - dafür setze ich mich mit aller Kraft ein!

In welchen Vereinen/Organisationen in Neubiberg sind Sie engagiert?

Da ich selbst kleine Kinder habe, bin ich vor allem im Elternbeirat aktiv, zunächst im Kindergarten am Floriansanger und seit diesem Schuljahr an der Grundschule in Neubiberg. Das Engagement der Eltern ist hoch, da lässt sich viel auf die Beine stellen. Dennoch bin ich der Meinung, dass nicht alles, was machbar ist, auch umgesetzt werden muss. Gerade für Familien ist der Alltag sehr kräftezehrend. Wer sich da noch zusätzlich ehrenamtlich engagiert, sollte positive Energie aus dem Ehrenamt ziehen anstatt den Druck auf sich selbst (und andere) durch zu große Ambitionen weiter zu erhöhen.

Weitere Anmerkungen

Gerne unterstützen möchte ich auch den Partnerschaftsverein. Ich spreche Russisch und Französisch und war bereits bei mehreren gemeinsamen Aktivitäten mit und in den Partnergemeinden dabei. Dieses Engagement würde ich künftig gerne noch weiter ausbauen.

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