Heiko Kühle

Diplom-Politologe UniBw, Software-Entwickler

Seit wann leben Sie schon in Neubiberg?

2015

Wann und warum sind Sie der FW.N@U beigetreten?

2015 - Aus der Absicht heraus, am politischen Puls der Wahlheimat zu sein. An Kommunalpolitik ist vor allem eines interessant: Das direkte Wirken im eigenen Umfeld, auf „die Welt vor der eigenen Haustür“, sozusagen. Politische Karrieristen, die nur kommunal aktiv sind weil sie höhere Ämter in Kreis, Land oder Bund anstreben, sind mir zuwider. Die Freien Wähler für Neubiberg und Unterbiberg sind nicht auf höherer Ebene aktiv und werden daher immer nur für die eigene Gemeinde arbeiten, unabhängig und im Miteinander mit den anderen Parteien. Damit war meine Wahl klar - und ich hoffe, Ihre ist es auch.

Was mögen Sie so gerne an Ihrer Heimatgemeinde?

Neubiberg ist die Quadratur des Kreises: Dörflich, aber stadtnah. Nachbarschaftshilfe trotz Weltläufigkeit. Innenraum des MVV Verkehrsnetzes - ohne Stau, Lärm oder die Wartezeiten Münchner Ämter. Ein Herz für Jung und Alt, in allen Lebenslagen, mit Kitas und Schulen ebenso wie mit betreutem Wohnen und Seniorenzentrum.

Was wollen Sie in der Gemeinde und für die Gemeinde bewegen?

Neubiberg ist in erster Linie eine Gemeinde im Landkreis München: Für uns sollte daher nicht Europa- oder Bundespolitik entscheidend sein, schon gar nicht einer Parteilinie hinterherzulaufen, sondern Antworten auf lokale Fragen zu finden. Die größte Aufgabe unserer gemeinsamen Zukunft liegt im Straßenverkehr in Zusammenarbeit mit der Stadt München. Wir müssen weg von der „durchfahrenen“ Gemeinde vor den Toren der Stadt, hin zu einem Miteinander der Interessen von Fußgängern, Radfahren, Autofahrern und den öffentlichen Verkehrsmitteln. Und wir müssen unsere eigenständige Infrastruktur warten und wahren: Das betrifft das MVZ St. Cosmas ebenso wie den S-Bahnhof und unsere Gewerbebetreibenden. Straßen ohne vernünftige Überquerungsmöglichkeiten müssen abgeändert werden. Ins Ortsbild gehören grüne Abschnitte auf langen Verkehrswegen und Grundstücken der Gemeinde, nicht nur Asphalt und Beton. Und leere Versprechungen sowie egoistische Gegenbewegungen bringen unsere Gemeinschaft nicht weiter, das haben der sinnfrei geplante Badesee und die Debatte um die Renovierung des St. Cosmas gezeigt. Neubiberg muss lebenswert bleiben - für Mensch und Tier, Jung und Alt, Gewerbetreibende und Konsumenten, Einwohner und Besucher.

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